In diesem Blogbeitrag geht es das Thema "Gib nicht auf... - Von einer Idee zur Expertise" - im Gespräch mit Heiner Schwär, Augenoptiker Meister und Gründer von Schwär Horn Art®.

Mit Heiner spreche ich über seinen Weg, die Herausforderungen und was ihm geholfen hat, seine Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Schwär Horn Art® steht für die individuelle handwerkliche Fertigung von Brillen aus massivem Naturhorn des indischen Wasserbüffels. Professionelles handwerkliches Können in der Massivhornverarbeitung sowie ein individueller & persönlicher Beratungsprozess lassen Brillen entstehen, welche die charakteristischen Merkmale der Person unterstreichen.

 


Gab es in deinem Leben einen entscheidenden Moment, der dich zu der Idee geführt hat, Brillen selbst zu fertigen? 

Ich lernte, wie man Brillen fertigt, sowohl Metall- wie Kunststoffsektor. Auch andere Materialien wie Schildpatt. Und das ging eine Zeit lang ganz gut. Die Brille war ein super Medium für mich, um mich auszudrücken, um mich darzustellen. Aber die Materialien haben mir irgendwie nicht genügt. Es war keine Spannung dabei. Irgendwann wurde ich mit dem Wasserbüffelhorn konfrontiert und ich fühlte: „Dieses Material, mit dem werde ich arbeiten und ich werde nichts mehr anderes nehmen. Nur noch dieses Material.“ Man muss aber wissen, dass ich dieses Material als Vollmaterial verarbeite und nicht wie bei einer Layer-Technik, wo man mehrere Schichten zusammenfügt. Das Vollmaterial erfordert ein sich einlassen auf das Material, da es organisch ist. Als Material ist es widerspenstig und erfordert eine gewisse Hingabe, um im ursprünglichen Sinn, dem Tier gerecht zu werden und dem Horn gerecht zu werden. Das ist ein langer Prozess gewesen, sich überhaupt mit dem Material zu finden und, ich nenne es so, es zu beherrschen.

Gab es für dich in diesem Prozess die Möglichkeit, von jemandem zu lernen, der dieses Material schon beherrscht oder dich auszutauschen?

Heiner: Das Besondere ist, dass ich es ohne fremde Hilfe geschafft habe: in so einem Metier redet niemand darüber, wie er was macht. Das ist jedem eigen. Und jeder hat seinen Weg gehabt und will diesen nicht publizieren. Insofern war es eine unglaubliche Energie, die dahinterstand. Step by Step, autodidaktisch. Mit viel Lesen und so weiter, sich dem Material zu nähern und dann auch gleichzeitig noch die Arbeitsprozesse derart zu gestalten, dass sie dem Material gerecht werden. Am Anfang habe ich alles rein von Hand gemacht. Heute kommen Maschinen dazu, die auch sozusagen dienen, die Präzision zu erreichen, die ich möchte.

Ich bin praktisch auf der Suche nach Perfektion. Das kann ich nicht alles allein schaffen - ohne die Maschine. Aber die Maschine kommt nur dann zum Einsatz, wenn es um dieses Wort „Präzision“ geht. Modellierung, Finishing sind alles reine Handarbeiten, die einfach dann auch den Ausdruck der Brille mit sich bringen, den ich gerne hätte.

Du hattest ein eigenes Optikergeschäft. Was fasziniert dich jetzt weiterhin, Brillen „individuell oder auch exklusiv zu fertigen“, gegenüber dem, dass es unzählige Marken und Hersteller von Brillen am Markt gibt?

Bevor ich das Geschäft gegründet habe, hatte ich bereits begonnen, Brillen zu fertigen. Das heißt, am Tag der Öffnung gab es bereits Hornbrillen zum Angucken. Für mich war klar: „sowohl als auch“ sollte das stattfinden. Der Preis war ein Zeitdefizit, das heißt: Wochenenden, Abende, Nächte war schon nicht ganz so einfach, aber es gehörte für mich in diesem unternehmerischen Gedanken auch dazu, dass ich beides anbiete, weil ich es kann.

Dein Anspruch mit den Naturhornbrillen ist es, den individuellen oder persönlichen Charakter einer Person mit der Brille zu unterstreichen. Wie gehst du dabei vor?

Ich höre aus dem Menschen, beziehungsweise ich glaube aus dem Menschen herauszuhören, was sein Antrieb ist, seine Lieblingsthemen vielleicht, was er nicht so mag und ich glaube auch raushören zu können oder erkennen zu können, wie er sich selbst im Moment sieht. Und das ist das Schlüsselthema: es geht nicht darum, diesen Menschen zu verändern, sondern diesen Menschen zu treffen, und zwar am Punkt.

Das ist manchmal nicht ganz so einfach, weil es immer um ein sich öffnen geht, also von beiden Seiten, ich muss mich ja auch öffnen. Ich kann nicht nur dasitzen und zuhören, sondern ich muss dem Menschen auch entgegenkommen und erstmal reden wir meistens gar nicht so stark über die Brille, sondern wir tauschen uns aus. „Wer bin ich? Wer bist du?“ Und vielleicht merkt man in dem Zusammenhang, dass man supergut miteinander kann. Es besteht aber auch die Gefahr, dass man merkt: wir schaffen eine bestimmte Schwelle nicht. Wenn wir die nicht miteinander überschreiten können, dann nützt das beste Messen und das beste Herstellen nichts. Dann ist die Hornbrille, so wie ich sie mache, nicht das Ding für diesen Menschen. Und dann findet man einen anderen Weg. Und wir gehen in den Laden und gucken, ob wir irgendeine schöne Brille finden. Und er ist absolut happy. Auch das ist immer denkbar.

Wie unterscheidest du in den Gesprächen, ob eine Person dir suggerieren will, wer sie gerne wäre? Oder was die Person „genau trifft“?

Das lässt sich rausfinden, wenn wir uns geöffnet haben. Denn ich muss ja auch fragen: „Also, bist du so, sind Sie so in dem Moment? Oder ist ihr Ziel ein anderer Ausdruck?“ Ich habe ganz viele Menschen, die kommen und sagen: „ich werde eigentlich so gar nicht wahrgenommen, wie ich bin“. Dann wäre eventuell die Brille ein Medium, um Merkmale einer Person deutlicher sichtbar zu machen.

Und dann wird es spannend. Wie weit lässt der Mensch, der Kunde, eigentlich diese Richtung zu?

Was ist für ihn „streng“? Was ist für ihn zu „weich“ in der Formensprache? Oder wie viel Materialität darf da sein? Ja, will ich dann doch ganz zum Schluss lieber jedem irgendwie gefallen? Oder kann ich mal diese Schale abwerfen und sagen: „okay, mein Kern ist aber doch wahrscheinlich eigentlich so und ich glaube, in Zukunft möchte ich auch das signalisieren und vermitteln.“ Und das ist eigentlich das Schöne an der Fertigung der Brille. Das Material in Ehren, meine Fähigkeit in Ehren, aber sich dann so zusammenzufinden, das ist eigentlich echt der Punkt. Und dann wird auch was draus.

Im Laufe deines Werdegangs, also von deinen ersten Schritten in der Anfertigung von Naturhornbrillen bis heute: Wie haben dich persönlich dieser Beratungsprozesse in deiner Wahrnehmung verändert oder eventuell auch deine Sicht auf Menschen?

Puh, ich habe alles unternommen, um die Menschen noch mehr zu verstehen, auf keinen Fall sie an einen Punkt zu bringen, wo sie sich durch mich, weil ich sie so sehe oder weil ich vom ästhetischen Gesichtspunkt her es für absolut perfekt empfände, wenn die Brille die und die Form hätte, also da wollte ich weg von.

Also ich musste einfach lernen. Geduldiger zu werden, feiner zuzuhören, Zwischentöne zu hören. Und vielleicht beim zweiten, dritten Mal erst dann sehr konkrete Fragen zu stellen. Aber erst mal nett, freundlich weich beginnen und nicht meine vorhandene Energie gleich in die erste Sitzung reinzubringen. Also es gibt Menschen, wo man das machen kann, aber das ist vielleicht nicht ganz so der Alltag. Sondern es gilt, Step by Step dem anderen eine Chance zu geben, sich reinzufinden, sich vorzustellen, wie das wäre, wenn man die Brille in einer bestimmten Form hätte. Oft gehen Menschen hier weg und müssen erst mal verdauen. Weil es sehr viel war: Obwohl es nur wenige Fragen gestellt wurden, öffnet das ein unglaubliches Ding.

Es war wichtig für mich, gelassener zu werden und meine Spontanbegeisterung einfach auch ein bisschen zu zügeln. Meistens führt es aber dennoch zu den Dingen, die ich vorgeschlagen habe. Die handwerkliche Seite spielt natürlich auch eine Rolle, wird aber eigentlich immer still vorausgesetzt. Also was ja gar nicht schlimm ist. Es hat ein Sich-Verlassen darauf. Und das finde ich eigentlich schön, sprich man vertraut mir.

Von der handwerklichen Seite gilt es zu beachten, dass Anatomie sehr anspruchsvoll und differenziert ist: Es ist der Prozess, etwas Formvollendetes, Harmonisches, Schönes, Gleichmäßiges oft in etwas Ungleichmäßiges zu integrieren.

Wenn jemand am Ende des gesamten Prozesses die neue Brille aufsetzt: der Moment, indem sich die Person im Spiegel sieht und es ein Erkennen, ein Strahlen gibt - das ist die absolute Bestätigung!

Und was mich antreibt, ja das ist ein bisschen wie ein Junkie? Mein permanentes Bestreben ist es, die handwerkliche Fertigung zu perfektionieren, weil das Horn, wie gesagt, sich nicht immer so einfach beherrschen lässt. Das Horn hat unterschiedliche Dichten von links nach rechts während der Bearbeitung und so weiter, da steckt extrem viel Detailkönnen drin und auf der anderen Seite Beherrschung auch vielleicht noch schneller, noch intensiver zu erkennen, wer vor mir steht, was für ihn meiner Meinung nach schön, wenn nicht gar perfekt wäre, also da arbeite ich permanent dran.

Worin liegt in diesem Perfektionieren, der dafür erforderlichen Präsenz und Konzentration, deine persönliche Herausforderung?

Also die Herausforderung ist mit Sicherheit, Energie zu kanalisieren. Also das war auch eigentlich ein zentraler Prozess: Ankommen in der Langsamkeit. Langsamkeit war für mich negativ behaftet zu einer langen Zeit in meinem Leben. Aber in der Langsamkeit entsteht die Schönheit. Genau. Und ich kanalisiere mich natürlich durch Sport, verschiedenste Formen von Sport, energie-raubende Sportthemen, da fühle ich mich dann wohl, um dann geläutert nach Hause zu kommen. Ich mache auch Musik, das ist die andere Seite, ist die Gefühlsseite. Auch das ist etwas sehr, sehr Schönes, aber auch da liebe ich es, wenn ich es jetzt nicht gerade so zur Vollendung lebe, aus bestehenden Strukturen musikalisch rauszugehen einfach frei werden durch Musizieren. Das ist etwas, womit ich mich auch finde. Ja, und dann habe ich auch noch meine Frau, die mir ganz klar sagt oder vermitteln kann: „Du, jetzt pass mal auf, langsam!

Das ist ein wertvolles Ding, das habe ich am Anfang auch nicht so erkannt, dass es gut ist, entgegen meinem Naturell, in der Mitte anzukommen, sonst wäre wahrscheinlich der Verschleiß auch ein bisschen hoch - nenne ich es mal so.

Wie siehst du das: Ist deine heutige Präsenz und, wer du heute bist, das Ergebnis deines persönlichen Entwicklungsweges und, oder dem, das du lebst, was du liebst?

Beides! Persönliche Entwicklung und Entwicklung in dem Bereich, was ich liebe. Aber natürlich steht hinter all dieser Entwicklungsbereitschaft, sich wahrnehmen. Also es gehört schon dazu, dass man sich mit sich auseinandersetzt. Es gehört Disziplin dazu. Auch ein schwieriges Wort heutzutage. Aber trotzdem ist es ein Grundstock, um für sich Regelwerke zu schaffen, Widrigkeiten zu meistern Hindernisse zu überbrücken. Um dann nach dem Hindernis wieder zu erkennen, wo du gerade nach dem Überwinden des Hindernisses stehst und gleichzeitig eben auch die Langsamkeit oder die Geduld mit sich: es scheint manchmal viel einfacher, neben der geschlossenen Tür durch die Wand zu gehen, als wahrzunehmen, dass da eine Tür ist. Also das war schon ein wichtiger Prozess, der aber extrem viel Zeit gekostet hat und der auch, ja, viele Narben hinterlassen hat, nennen wir es mal so.

Das gehört wahrscheinlich schon auch im Leben dazu.

Wenn du jetzt deinen Weg siehst, dann gab es natürlich auch Krisen oder Herausforderungen, die dir auf dem Weg dir begegnet sind. Wie bewertest du diese aus deiner heutigen Expertise?

Extrem wichtig. Obwohl ich zu 80 Prozent die Ursache der Krisen war. Was nicht unbedingt immer, auch wenn man es genau nimmt, zumutbar war für meine Familie oder für Leute in meinem Umfeld. Ich habe das Ding ins Rollen gebracht. Aber ich bin wirklich, und es klingt echt hanebüchen, ich bin wirklich überzeugt: ohne die Krisen wären wir alle miteinander gar nicht dahin gekommen, wo wir jetzt sind.

Das heißt nicht, dass mir alle zu Dankbarkeit verpflichtet sein müssen, weil ich so gelebt habe, wie ich gelebt habe und weil ich sozusagen veranlasst habe, was ich veranlasst habe. Aber ich glaube schon, dass es auch von der Familie ein erkennen gibt, dass diese Brüche, die entstanden sind und diese Risse und all die Dinge, die da waren, aufgrund des Bemühens des Bewältigens zu dem geführt haben, was wir als einzelne Personen in der Familie sind. Nicht zur absoluten Vollendung, aber schon zu einem Teil. Das Weiterentwickeln kam auch durch das Älterwerden und so weiter. Und auch das sich auseinandersetzen. Aber wenn wir einen Sprung machen zu unserer Familienkultur, da wird schon intensiv miteinander gesprochen, intensiv auf Dinge hingewiesen.

Selbst wenn es dem einen oder anderen gerade mal nicht so passt. Und das haben wir gelernt. Aber ja, das hat sich noch mal verfeinert in den letzten Jahren. Auch durch Weggehen, unserer Söhne zurückkommen, Dinge neu sehen, Familie anders sehen, Eltern anders sehen. Und wir, würde ich mal sagen, sind sicher am Punkt angelangt wo wir gemeinsam, miteinander arbeiten. Es ist nicht mehr das Thema, was es früher war. Es ist das gemeinsame Arbeiten. Ja, und das bringt alle vorwärts. Wir sind ein Familienbetrieb auch das sei genannt an der Stelle.

Was sind aus deiner Sicht jetzt gerade Ziele, die vielleicht aus deinem jetzigen Stand du verwirklichen möchtest und sozusagen der nächste Schritt deiner Entwicklung sind?

Also ich glaube, ich bleibe kurz noch bei der Familie. Ich glaube, die Familie ist der Ursprung der zukünftigen Ziele, auch weil die einzelnen Familienmitglieder ihre Rolle in der Familie momentan erkennen und auch wahrscheinlich auf die Zukunft vorbereiten. Nicht nur was Business anbelangt, sondern überhaupt: eigenes privates Leben, gemeinsames Familienleben im übergeordneten Sinn, Rollenfindung.

Ich glaube, dass ich praktisch Schwerpunkt Hornbrille haben werde und Moritz, mein Sohn, Schwerpunkt Geschäft.

Jonas der zweite Sohn ist gerade noch in der Findungsphase, wo seine Schwerpunkte sind, aber fängt schon an, sich mit einzubringen in das Thema Horn, was bedeutet, dass er sozusagen unsere Geschichte auch nach außen trägt durch sein Leben, was sozusagen kosmopolitär ist. Und insofern sind wir vielleicht gerade in so einer Zwischensituation, in einer Findungssituation und ja, das lassen wir jetzt alles mal laufen, wie es läuft.

Und meine Frau Antonia ist zum einen weiterhin mit im Geschäft und auch in der Hornbrillenthematik involviert. Die Leute kommen für die Beratung zu uns ins Haus. Das heißt, wir öffnen unser privates Bereich und wir hatten gerade gestern ein Gespräch mit einer Kundin. Es ist sehr wertvoll, wenn wir dann zusammen sind, weil da schon auch nochmal neue Aspekte hineinkommen und es etwas Warmes hat, wenn nicht nur einer dasitzt, der Brillen macht, sondern man in einer anderen Form empfangen wird. Auch das ist was Schönes. Und insofern wollte ich noch sagen, da sind wir alle gekennzeichnet von hoher Energieintensität und das gerade so ein bisschen zu kanalisieren und anders damit umzugehen, ist ein super Gefühl und ich glaube, daraus entsteht auch Erfolg. Aber ohne die Energie wäre nichts passiert.

Das heißt, dranbleiben. Und ich möchte wieder das Wort Disziplin bringen. Durch mein Marathon laufen und Training habe ich Disziplin entwickelt. Ich kann nicht erwarten, dass ich einfach mal ein halbes Jahr ein bisschen rum jogge und dann melde ich mich mal zu einem Marathon an: dann wird es meinem Körper schlecht gehen. Ich habe auch eine Verantwortung meinem Körper gegenüber.

Also es geht nicht darum, diese Kilometer zu absolvieren, sondern ich möchte ja nachher gut ankommen und ich möchte nachher gut weiterleben können. Also muss ich auch auf mich Acht geben, muss mich vorbereiten, trainieren, Ernährung umstellen, meditieren während dem Laufen und so weiter und so weiter. Es ist nichts anderes als Alltag. Es ist ein Bemühen, ein permanentes Bemühen. Aber das Bemühen entsteht durch die Freude an dem, was man tut. Also es ist gekoppelt. Ich kann nicht sagen: „Ich bemühe mich, ich bemühe mich, ich verstehe gar nicht, dass es ja nichts wird.“ Aber vielleicht bemühe ich mich halt gerade an der falschen Stelle oder ich habe noch nicht gefunden, was mich antreibt. Und die zweite Frage heißt, und das muss erlaubt sein: „Muss mich etwas antreiben?“ Für mich persönlich war es immer wichtig, die Grenzen zu verschieben.

Hast du für den Lesenden dieses Blogs noch eine Botschaft?

Also die Botschaft ist definitiv: wenn du umfällst, musst du aufstehen. Der ganze Körper tut weh. Aber wenn du nicht aufstehst, geht es nicht weiter. Und aufstehen ist der Schlüssel. Nicht aufgeben ist der Schlüssel. Dranbleiben. Ja, auch wenn es echt schwarz ist vor dir. Das ist normal. Man kann nur hoffen, dass man ein, zwei Personen im Umfeld hat, drei, vier, den man komplett vertraut und die einem auch unmissverständlich sagen würden, was sie zu sagen haben. Dann geht es weiter.

 Dieser Blogbeitrag ist ein Auszug aus dem in Episode 20 veröffentlichten Interview mit Heiner Schwär.