Theoretisch war es mit seit langem bewusst, aber ich habe erst durch die Ergebnisse meiner Forschungsarbeit in den letzten zwei Jahren verstanden, dass das eigentliche „Drama“ unseres Lebens nicht bei den Symptomen: also den Worten, Handlungen oder deinen Erfahrungen im Leben beginnt, sondern das Drama beginnt in deinem Kopf.
Indem du deine Gedanken für „wahr“ hälst, nimmst du eine individuelle Perspektive auf dein Leben ein, dies bringt Gefühlszustände hervor, du leitest daraus Bedürfnisse ab, strebst Veränderungen an, kompensierst oder verbesserst beispielsweise deine Kommunikation: es bleibt jedoch dabei, dass sich damit nicht unbedingt deine Lebenssicht oder deine realen Erfahrungen verändern!
Unser Verstand trennt uns von einem authentischen, verbundenen Leben, das in diesem Moment auch möglich wäre, jedoch von uns nicht wahrgenommen wird, weil wir zu beschäftigt sind, den Gedanken zu folgen, rastlos und unbewusst unser Leben daraus zu gestalten und immer wieder aufs Neue Leid für uns und andere hervorzubringen.
Wahre Veränderung beginnt damit, dass du dir selbst zuhören kannst - absolut ehrlich und bewusst.