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Wir stehen am Anfang eines Zeitalters digitalisierter Arbeitsprozesse und weltweiter Vernetzung. Einerseits ergeben sich hieraus neue Möglichkeiten und Entwicklungsräume. Andererseits erzeugt die wahrgenommene Verdichtung und Dynamisierung von Informationen und Anforderungen in vielen Menschen ein Gefühl der Überforderung, Unzufriedenheit und Separation.

In diesem Blog geht es um Grounding und Earthing und der Frage wie es gelingen kann auch oder vielleicht gerade jetzt mehr in Verbindung mit der Natur zu sein!

Stellen Sie sich einmal vor: Es ist 7:00 Uhr morgens, die Sonne ist gerade aufgegangen und auf den Wiesen liegt noch Tau. Sie ziehen Ihre Barfußsandalen an und laufen einfach los. Auf Waldboden, über die Wiesen und spürt den Wind auf eurer Haut, die aufgehende Sonne im Rücken und die Beschaffenheit des Bodens unter euren Füßen. Nichts ist in diesem Moment wichtig – außer zu atmen, die Bewegung und den eigenen Körper zu spüren.

Für einen Moment existieren einmal keine Gedanken, Sorgen oder Fragen nach dem, was alles noch zu tun ist, sondern nur Sie und JETZT.

Studien haben gezeigt, dass laufen Serotonin und Dopamin freisetzt, was in uns ein Gefühl des Glücks und der Zufriedenheit erzeugt.
Wichtig ist, dass es mal nicht um Leistung wie beispielsweise Pace, Kilometer oder Kalorienverbrauch geht. Unsere Gesellschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Leistungsgesellschaft entwickelt. Wer etwas leistet gilt als erfolgreich und wertvolles Mitglied der Gesellschaft. Diese Überzeugungen führen dazu, dass die meisten Menschen sich permanent Ziele setzen, Pläne entwickeln und den Tag danach bewerten, ob und wie viel sie geleistet haben. Neurowissenschaftlich zeigt sich hier ein anderes Bild. Unser Gehirn ist ein „Sozialgehirn“ und lernt und entwickelt sich durch menschliche Interaktion. Verbindung und positive Rahmenbedingungen bilden neben der individuellen Motivation die Grundlage für neuronale Verschaltungen und cerebrale Entwicklung. Der Körper ist nicht dafür geschaffen, den überwiegenden Anteil des Tages im Sitzen, an und mit elektronischen Geräten und nur mit begrenzten zwischen menschlichen Erfahrungen zu verbringen: Das ist leider wider unsere Natur. Was ist die Lösung? Wieder rein in die Natur und in Verbindung kommen.

Barfuß oder mit Barfußsandalen laufen und/oder gehen

Perfekt ist es, den Tag mit einem Lauf in der Natur zu starten. Tiefes Atmen führt zu einer Beruhigung des Nervensystems. Cortisol (Stress) wird abgebaut, das Herz-Kreislaufsystem angeregt und die Muskulatur mit Sauerstoff versorgt. Empfehlenswert ist dabei, mit der Aufmerksamkeit bewusst den Körper wahrzunehmen und die eigene Geschwindigkeit und den Atemrhythmus anzupassen – als Maßstab gilt: was sich gut anfühlt, eine Wahrnehmung der Natur und der Beschaffenheit des Bodens unter den Füßen erlaubt.
Der innere Schweinehund, der Sie am Morgen vom Laufen abhalten möchte, kann auch umgedeutet werden als Hinweis auf etwas, was Ihnen wirklich wichtig ist. Bewährt hat sich der Slogan: „Go and Do it!“, also gar nicht erst darüber nachdenken, sondern einfach aufstehen und los.

Und was ist noch besser als durchs Laufen glücklich und körperlich präsent zu sein? Im Sinne unseres Sozialgehirns ist das gemeinsame Laufen mit jenen, die wir lieben wie Beziehungspartner/in, mit Kindern, Freuden und auch Tieren ein weiterer Schlüssel für ein „Grounding“ Gefühl.

Der natürliche ‚Earthing‘ Effekt

Earthing bedeutet, sich mit der elektromagnetischen Schwingung der Erde zu verbinden. Die Resonanz der sogenannten Schumann-Frequenz wird von der leitfähigen Oberfläche zwischen der Erde und der umgebenden Ionosphäre Schicht erzeugt und beträgt 7,83 Hertz.

Studien (2007, 2013 und 2015) konnten einen Zusammenhang zwischen unserer Körperbiologie und der elektrischen Ladung der Erde nachweisen. Bemerkenswert an den Ergebnissen ist beispielsweise, dass die Schwingung exakt der Hippocampus-Frequenz des Menschen und aller Säugetiere gleicht. Dieser ist als zentraler Bestandteil des limbischen Systems und für die Steuerung unserer Affekte zuständig.
Die Studien weisen darauf hin, dass Earthing antioxidativ und ausgleichend auf den Körper wirkt, was beispielsweise förderlich für unser Immunsystem, die Stressreduktion (Abbau von Cortisol), der Reduktion von Entzündungen im Körper, der Qualität des Schlafes uvm. sein kann.

Entscheidend ist dabei ein direkter und vor allem elektrisch leitfähiger Kontakt zur Erde, so dass der Körper freie Elektronen aufnehmen und vorhandene Spannungen im Körper ableiten kann.
Um diese eigentlich vollkommen natürlichen, heilsamen Effekte des Earthings zu erfahren, ist die einfachste Möglichkeit, wieder mehr Barfuß zu gehen bzw. zu laufen.

Nun bietet unser Alltag nicht immer die Möglichkeit, Barfuß durch die Stadt oder auch ins Büro zu gehen und nicht jeder ist dazu bereit, Barfuß über längere Strecken, durch den Wald oder auf Asphalt zu laufen. Doch sobald wir Schuhe anziehen, ist der Effekt weg – selbst bei einer 3mm dünnen Sohle eines Minimalschuhes.

Sandalen mit Earthing Effekt

Die Firma Earthrunner bietet hier ein interessantes Konzept. In die Schnürung der Sandale ist ein dünner Edelstahlfaden eingenäht, der auf der Aussenseite der Sohle mit einem Kupferplug verbunden ist. Durch diesen „Leiter“ werden zum einen elektrische Aufladungen im Körper abgeleitet und Elektronen von der Erde aufgenommen – wie beim reinen Barfußlaufen.

Mehr zu diesem Konzept erfahren Sie auf der Seite: www.earthrunner.com

Und hier gibt es die passenden Sandalen für das Earthing Feeling.