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Meine Intention der Woche ist die Frage, wie sehr kann ich heute entschleunigen?

Seit drei Wochen mache ich die 28-Tage Kur nach Anthony William. Der Tag startet mit 0,5 l Zitronenwasser, nach einer halben Stunde folgen 360 ml frischer Selleriesaft und über den Tag verteilt der von ihm empfohlene Heavy-Metal-Detox Smoothie. In diesen vier Wochen isst man ausschließlich Obst und Gemüse – das allerdings satt! Ziel ist die Ausleitung von Toxinen und Schwermetallen sowie einer Versorgung des Körpers mit lebensnotwendigen Nährstoffen.

Die ersten zwei Wochen war mein Körper sehr müde und erschöpft und ich hatte wiederkehrend Symptome wie ‚Nebel im Kopf‘: ich fühlte mich ‚leer‘ und es fiel mir schwer, mich zu konzentrieren.

Bei eine meiner Wanderungen in den letzten Wochen wurde mir bewusst, dass es für mich einen Widerspruch gibt zwischen gesellschaftlichen Anforderungen, Leistungsdenken, meinem persönlichen ToDo-Listen und meiner inneren Geschwindigkeit, die deutlich langsamer ist als mein mentaler Wille. Wenn ich mich auf die innere Geschwindigkeit einlasse, entsteht ein Gefühl von ‚im Fluss sein‘ – folge ich meinem Willen, empfinde ich einen körperlichen Spannungszustand, der nicht nur unangenehm ist, sondern auch mit erhöhter Gedankenaktivität einhergeht.

In der dritten Woche nehme ich nun wahr, dass meine Energie zunimmt und ich sowohl meine Umwelt als auch mich selbst intensiver wahrnehme. In mir entsteht der Impuls, noch mehr zu entschleunigen!

Meine Intention der Woche ist daher eine Einladung, sich zu fragen, was und wie viel möchte heute von mir getan werden und welche Entscheidungen, Verpflichtungen, Ziele und ToDos steuere ich mittels meines Willens an?

Wie würde der Tag anders verlaufen, wenn ich meinem Körpergefühl und meiner Intuition vollkommen vertraue: Alles hat seine Zeit! Und wer sagt eigentlich, dass wir nur wertvoll oder erfolgreich sind, wenn wir an oder über unsere Leistungsgrenzen gehen?