Gefühle weisen dir den Weg zu einem tieferen Verständnis deiner Selbst

„Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?“ „Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest“, sagte die Katze. „Ach, wohin ist mir eigentlich gleich -„ sagte Alice. „Dann ist es auch egal, wie du weitergehst“, sagte die Katze. „- Solange ich nur irgendwohin komme“, fügte Alice zur Erklärung hinzu. „Das kommst du bestimmt“, sagte die Katze, „wenn du nur lange genug weiterläufst“ (Carroll, 1998, S. 67).

Wir sind bemüht, den ‚richtigen‘ Weg gehen zu wollen. Unsere Emotionen sind dabei wie ein Kompass: Wenn wir uns dafür entscheiden, sie wahrzunehmen, ihre Ursachen zu reflektieren und sie benennen zu können, dann weisen unsere Emotionen wie eine Kompassnadel die Richtung, die in Übereinstimmung mit uns Selbst ist.

Untersuchungen zeigen, dass mehr als 70 % der Menschen im Verlauf des Tages überwiegend negative Emotionen empfinden. Negative Emotionen sind jedoch schmerzhaft, lästig und unerwünscht, sodass wir Strategien entwickelt haben, wodurch wir diese Empfindungen verleugnen, unterdrücken oder auch auf andere projizieren.

Sich den eigenen Emotionen zuzuwenden und sich im eigenen Fühlen verstehen zu lernen, öffnet einen Weg zu tieferem Selbstverständnis, -vertrauen und die Möglichkeit für selbstwirksame Veränderung.

„Wie fühle ich mich gerade?“

Gerade negative Gefühle wollen wir gerne weghaben, unterdrücken oder loswerden. Meistens kommen die Empfindungen dann im nächsten Moment nur um so vehementer um die Ecke.

Gefühle sind jedoch eigentlich Hinweisschilder für deine Bedürfnisse, die in einer Situation gegebenenfalls unerfüllt oder defizitär sind. Die eigenen Emotionen zu ergründen, führt dich an die Quelle – zu dem, was dir wirklich wichtig ist!

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Jede Veränderung beginnt mit einer Entscheidung. Es sind jedoch die kontinuierlichen, kleinen Schritte, die den Unterschied machen – für eine bewusste Verbindung mit deinem Potenzial!

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Foto: Photos Pro