Tanja Degners
Persönlichkeitsentwicklung Blog

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„Denken Sie doch einfach positiv“ - 5 Tipps zur Fokussierung auf das Positive!

Positives Denken – das sagt sich so einfach. Im Alltag fällt es uns jedoch in bestimmten Situationen schwer, negative Gedankenschleifen zu verlassen. In diesem BLOG finden Sie Antworten auf die Fragen: Wie entsteht eigentlich negatives Denken und wie lässt sich positives Denken tatsächlich realisieren?

Das Limbische System – Überleben ist alles?

Entscheidend für negatives Denken ist das Limbische System in unserem Gehirn. Vereinfacht ausgedrückt wird jede Wahrnehmung im limbischen System mit gespeicherten Erfahrungen verglichen und in Bruchteilen von Sekunden eine Einschätzung vorgenommen. Weichen Erwartungen und Realität voneinander ab, versucht unser Gehirn den wahrgenommenen Konflikt zu lösen, indem geübte Denk- und Handlungsmuster aktiviert werden. Das Ziel solcher Bewertungsvorgänge ist von Natur aus, unser Überleben zu sichern, indem wir Situationen einschätzen und auf diese reagieren können. Im Angesicht eines Säbelzahntigers mag es durchaus sinnvoll sein, diesen als gefährlich einstufen zu können und nicht lange nachdenken zu müssen, sondern sofort die Flucht zu ergreifen.

Nun sind leider Denk- und Handlungsmuster nicht immer geeignet, um flexibel auf eine Situation zu reagieren. Vielmehr führt ein geprägtes Denken und Handeln zu ähnlichen Ergebnissen, die wir aus der Vergangenheit bereits kennen und eventuell gerade nicht mehr wollen.

„Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen, mit der sie entstanden sind“ (A. Einstein)

Innere Konflikte = Bedürfnisse

Positives Denken ermöglicht, Lösungen für Situationen zu finden, die nicht allein den unangenehmen Zustand verändern sollen, sondern tatsächlich ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Betrachten wir dafür noch einmal den Moment der Bewertung einer Situation durch unser limbisches System. Sprachlich sagen wir in solchen Situationen oft, was wir gerne anders „hätten“ oder was anders sein „sollte“. Hiermit drücken wir eigentlich aus, dass wir Bedürfnisse haben, die durch die Situation, so wie sie von uns bewertet wurde, nicht erfüllt sind. Denk- und Handlungsmuster stellen eine Perspektive auf eine Situation dar. Welche anderen Möglichkeiten haben Sie, die gegebene Situation zu betrachten? Zielführend ist dementsprechend ein neuer Blickwinkel!

Im Folgenden finden Sie 5 Schritte, die Sie in jeder Situation anwenden können, in denen Ihnen ein ‚hätte‘ oder ‚sollte‘ auf den Lippen liegt.

1. Wie kann ich die Situation akzeptieren wie sie ist – zu 100%?

Eine Situation ist zunächst einmal wie sie ist. Sie können die Realität nicht ändern, aber Ihr Denken und wie Sie sich in Bezug auf die Situation fühlen. Sehen Sie Probleme oder Herausforderungen? Alles beginnt mit Ihrer Entscheidung, die gegebene Situation als eine Möglichkeit anzuerkennen, an der Sie wachsen können.

2. Was könnte an der Situation – so wie sie ist – positiv bzw. gut sein?

Unser Denken bewertet eine Situation aus einem bestimmten Blickwinkel: wir haben eine Meinung darüber, können Gründe nennen und halten dies für wahr. Stellen Sie sich einmal die Frage, welche anderen Möglichkeiten gibt es, die Situation zu betrachten? Was könnte positiv daran sein wie es ist?

3. Was wünsche ich mir anders in der jetzigen Situation?

Durch die Frage nach Ihrem Veränderungswunsch richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Bedürfnisse. Was wollen Sie wirklich erleben? Ihre bisherige Perspektive betrachtet gebetsmühlenartig das, was Sie nicht wollen – Sie sind ‚weg-von-motiviert‘. Bedürfnisse zu benennen öffnet die Tür für den nächsten Schritt: wie können Sie diese proaktiv erreichen?

4. Was werde ich tun, damit es sich auf die Weise verändert, die ich mir wünsche?

Wenn Sie wissen, was Sie wollen, können Sie im nächsten Schritt planen, was Sie jetzt (bereits in diesem Moment) tun können, um Ihre Situation zu verändern. Hier geht es nicht um den einen großen Schritt, sondern eine Handlung, die Ihnen das Gefühl gibt, selbstbestimmt handeln zu können und in Ihnen ein positives Gefühl verstärkt. Vielleicht tätigen Sie einen Anruf, recherchieren, erstellen einen schriftlichen Plan etc. Wichtig ist hier: Handeln Sie JETZT!

5. Wie kann ich den Weg genießen (und nicht nur die Zielerreichung)?

Der Weg ist das Ziel, sprach schon Konfuzius. Leider gerät diese Weisheit im täglichen Erleben schnell in Vergessenheit. Ergebnisse scheinen mehr zu zählen, als der Weg selbst. Gestalten Sie den Prozess auf eine Weise, die Ihnen Spaß macht und Ihren Werten und Fähigkeiten entspricht. Positives Denken ist flexibles Denken Beim Sport werden durch einen geeigneten Widerstand in der Muskulatur Anpassungsvorgänge ausgelöst, die im Alltag ein unbeschwertes und flexibles Bewegen und Agieren Ihres Körpers ermöglicht. In ähnlicher Weise können wir unser Denken trainieren!

Fazit

Bewertungen von Situationen, die wir spontan im Kopf haben, sind nur eine Möglichkeit, die Gegebenheit zu betrachten. Andere Perspektiven einzunehmen, gibt Ihnen Raum für neue Handlungen. Flexibles Denken lenkt Ihren Fokus auf das, was Sie tatsächlich wollen und mit Freude Ihren Weg entsprechend Ihrer Bedürfnisse selbst zu bestimmen. Bewegen und Agieren Ihres Körpers ermöglicht. In ähnlicher Weise können wir unser Denken trainieren!

Kommentare (3)

  1. CHRISTINA KEY

Super authentischer und wichtiger Artikel! :)
Positiv zu sein, zu denken macht einfach einen enorm großen Unterschied.
Das Leben wird dadurch nur besser und man bleibt innerlich auch glücklicher.
Ich finde das Thema sehr spannend und rate genau...

Super authentischer und wichtiger Artikel! :)
Positiv zu sein, zu denken macht einfach einen enorm großen Unterschied.
Das Leben wird dadurch nur besser und man bleibt innerlich auch glücklicher.
Ich finde das Thema sehr spannend und rate genau immer das - positiv zu sein - allen Leute die ich treffe.
Viele versinken wahrhaftig in ihrer Negativität, das sehr schade ist!

Liebe Grüße aus Berlin ♥

XX,
www.ChristinaKey.com

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  1. Anke

Tolle, authentische Tipps. Das Leben positiv zu sehen ist das wichtigste - auch wenn man mal ne Krise hat, sollte man den Kopf nicht gleich in den Sand stecken. Ich spreche da aus Erfahrung! Du schreibst wirklich toll über ein extrem wichtiges...

Tolle, authentische Tipps. Das Leben positiv zu sehen ist das wichtigste - auch wenn man mal ne Krise hat, sollte man den Kopf nicht gleich in den Sand stecken. Ich spreche da aus Erfahrung! Du schreibst wirklich toll über ein extrem wichtiges Thema - Hut ab!

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  1. Denise

Es gibt so viele Artikel zu dem Thema, die ziemlich platt einfach schreiben, dass negative Gedanken keinen Sinn machen. Ich finde es super, dass du den wissenschaftlichen Backround miteinbringst. Deine Tipps sind wirklich hilfreich, um zu zeigen...

Es gibt so viele Artikel zu dem Thema, die ziemlich platt einfach schreiben, dass negative Gedanken keinen Sinn machen. Ich finde es super, dass du den wissenschaftlichen Backround miteinbringst. Deine Tipps sind wirklich hilfreich, um zu zeigen wie man aus dieser negativen Gedankenspirale rauskommt.

LG Denise

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