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Was ist gesund?

Es gibt nicht die eine gesunde Ernährungsform, sondern eine körperbewusste Ernährung, die dem Körper Energie schenkt und nicht belastend wirkt. Der pH-Wert des Blutes beträgt 7,38. Nahrungsmittel, die entsprechend Basen bildend wirken, schenken dem Körper Energie. Zudem besteht der Körper aus durchschnittlich 78 % Wasser: viel frisches Wasser zu trinken sowie wasserreiche Nahrungsmittel zu konsumieren, vor allem frische, biologische Lebensmittel wie zum Beispiel Früchte und Gemüse mit einem hohen Anteil an Wasser, bilden eine hervorragend Grundlage für Ihre gesunde Ernährung.

Im Folgenden finden Sie 10 nützliche Tipps wie sie auf einfache Weise ihre Ernährung gesund – im Sinne von energiereich – gestalten können.

Zehn grundlegende Tipps für Ihre körperbewusste Ernährung:

1. Essen Sie natürliche Nahrungsmittel

Diese sollten möglichst biologischer oder regionaler Herkunft sein.

2. Essen Sie 70 % am Tag Nahrungsmittel, die wasserreich sind

Dies können Sie einfach dadurch gewährleisten, indem Sie als Basis jeder Mahlzeit einen großen Salat oder Gemüse wählen.

3. Essen Sie basische Nahrungsmitteln

In der Bonustabelle finden Sie eine Übersicht basische Nahrungsmittel, die Sie entsprechend Ihrer Vorlieben kombinieren können.

4. Vermeiden Sie verarbeitete Lebensmittel

Diese enthalten nur noch wenig Vitalstoffe. Je mehr Verarbeitungsschritte erforderlich sind, um ein Nahrungsmittel herzustellen, desto weniger Energie enthält das Endprodukt.

5. Vermeiden Sie die Kombination von Kohlenhydraten und Proteinen in einer Mahlzeit

Kohlenhydrate und Proteine müssen im Körper aufgespalten werden, um daraus Energie zu gewinnen und für Körperprozesse bereitzustellen oder in den Zellen zu speichern. Eine Kombination von Kohlenhydraten und Proteinen in einer Mahlzeit führt zu längeren Verdauungszeiten und wirkt daher säurebildend. Kombinieren Sie Kohlenhydrate wie zum Beispiel Süßkartoffeln, Karotten oder Kürbis mit grünem Gemüse oder Salat. Proteine können gemeinsam mit natürlichen, unverarbeiteten Fetten, die vor allem viel Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren enthalten wie zum Beispiel Leinöl oder Hanfsamenöl.

6. Essen Sie wasserreiche Nahrungsmittel

In Form von frischem Wasser (mindestens 2 bis 3 Liter pro Tag) sowie vitalstoffreiche Nahrungsmittel, die viel Wasser enthalten. Eisbergsalat enthält beispielsweise 96 % Wasser, Wassermelone 94 %, Brokkoli, Karotten und Rote Bete 91 %, Kartoffeln immerhin 80 %. Nüsse enthalten 5 % Wasser.

7. Nutzten sie Intermittierendes Fasten

Der Körper kann sich in der Zeit, in der keine Nahrungsmittel zugeführt werden, auf natürliche Weise regulieren. Es gibt verschiedene Formen des intermittierenden Fastens. Ich empfehle die 16-8 Methode: Hierbei nehmen Sie die Mahlzeiten eines Tages innerhalb von 8 Stunden zu sich. Beispielsweise in der Zeit von 9:00 bis 17:00 Uhr oder zwölf bis 20:00 Uhr und verzichten im Anschluss für 16 Stunden auf eine Nahrungszufuhr. In dieser Zeit reguliert sich der Blutzuckerspiegel und Ab- und Umbauprozesse können im Körper stattfinden. Darüberhinaus ist diese Methode auch ideal für jene, die ohne eine Diät, sondern auf natürliche Weise, abnehmen wollen.

8. Schränken Sie Ihren Komsum von tierischem Eiweiß ein

Bereits 1930 wurden die ersten Studien veröffentlicht, die zeigten, dass eine Ernährung, die einen hohen Anteil an Fleisch und tierischen Eiweißen enthält, einen Verlust von Calcium und eine negative Calcium-Balance im Körper erzeugt. Zudem wirkt Fleisch sowie tierisches Eiweiß wie z.B. in Milch, Joghurt oder Käse wirkt im Körper säurebildend. Weiterhin existiert die weit verbreitete Meinung, dass wir Fleisch und andere tierische Eiweiße benötigen, um unseren Proteinbedarf zu decken: Lediglich 8-10 % ihres täglichen Bedarfs sollte aus Proteinen stammen. Diese sind beispielsweise enthalten in Mandeln, Sonnen- und Kürbiskernen, Hülsenfrüchten, Quinoa, Tofu, aber auch in jedem Gemüse enthalten.

9. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt

Eine hohen Anteil an Kohlenhydraten aus Brot, Getreideprodukte Reis und Kartoffeln zu sich zu nehmen, Kombiniert mit Gemüse, Milch, Käse, Eier, Fisch und Fleisch und in wenigen Mengen Fette, Öle sowie zuckerhaltige Produkte. Diese Form der Ernährung ist säurebildend! Ideal ist eine Nahrungsmittelpyramide die 60 % jegliche Form von Gemüse zum Beispiel in Form von Salat, Brokkoli, Spinat, Sellerie, Gurke, Sprossen, Bohnen, Karotten und Zwiebeln enthält. Weiterhin 70 % aus lebendiger Nahrung, die zum einen basenbildend und einen geringen Fett- und Zuckeranteil enthält: Salat, Gemüse, Zitrone, Tomaten oder auch Früchte wie Wassermelone, Kokosnuss, Heidelbeeren, und andere Beerenfrüchte. 8-10 % sollte die Nahrung aus Proteinen bestehen wie Mandeln oder andere Nüsse, Sonnenblumen-, Kürbiskerne, Hanfsamen. 10 % Kohlenhydraten wie Süßkartoffeln, Quinoa oder Reis und 10 % Fette, beispielsweise Hanfsamen-, Oliven- oder Leisamenöl.

10. Trinken Sie grüne Säfte

Beginnen Sie den Tag mit einem Glas Wasser mit Weizengraspulver. Dies schenkt dem Körper neue Energie und füllt Mineralstoffe im Körper nach der Nacht wieder auf.

Basische Nahrungsmittel: Bonustabelle

Gesunde Ernährung ist eine Frage einer „körperbewussten“ Ernährung, welche dem Körper energiereiche Nahrung zuführt und den Körper belastende Nahrungsmittel vermeidet oder einschränkt.

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen basenbildende Nahrungsmittel. Kombinieren Sie diese nach Lust und Ihrem persönlichen Geschmack. Um Ihren Erfolg zu messen, testen Sie den pH-Wert ihres Urins oder des Speichels zwei Mal täglich mit Hilfe von pH Streifen, die sie in der Apotheke erhalten.

Obst

Apfel, Avocado, Ananas, Birnen, Beerenfrüchte, Grapefruit, Melone, Zitrone, Birnen

Gemüse und Pilze

Brokkoli, Blumenkohl, grüne Bohnen, Chicorée, Fenchel, Frühlingszwiebel, Gurke, Karotte , Süßkartoffeln, Paprika, Petersilienwurzel, Rote Beete, Spinat, Tomaten, Zucchini, Zwiebeln

Kräuter und Salate

Basilikum, Brunnenkresse, Chinakohl, Chicorée, Chilischoten, Eichblattsalat, Dill, Eisbergsalat, Löwenzahn, Petersilie, Romanasalat, Rucola, Schnittlauch, Zimt, Sprossen

Nüsse und Samen

Chi-Samen, Hanfsamen, Kürbiskerne, Mandeln und Mandelmus, Paranüsse, Tahin, Sonnenblumenkerne, Walnüsse

Öle

Arganöl, Hanföl, Kokosfett, Kürbiskernöl, Leinöl, Olivenöl, Sesamöl, Traubenkernöl, Walnussöl